Fotografie-Tipps für Anfänger

Fotografie-Tipps für Anfänger

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Fotografieren kann jeder aber gut fotografieren ist eine Kunst. Ich habe vor ein paar Jahren angefangen mit einer guten Spiegelreflex-Kamera Fotos zu machen und man merkt einen riesigen Unterschied zu den Bildern mit einer traditionellen Digitalkamera. Ich bin weit weg von den Kenntnissen eines Profis aber ein paar Einsteigertipps für Fotografie-Anfänger traue ich mir zu.

Meine schönsten Bilder habe ich auch bereits im ein oder anderen Fotobuch verarbeitet. Besonders von Urlaubsbildern erstelle ich diese immer gerne.

1. Studiere das Handbuch

Jeder kennt das: Du hast ein neues „Spielzeug“ und möchtest sofort loslegen. Niemand hat Lust sich erst umfassend mit der Bedienungsanleitung herumzuschlagen. Und ganz ehrlich: Mich macht es auch immer ziemlich stolz wenn ich beispielsweise meinen neuen Lichtwecker auch ohne Anleitung programmiert habe. Ähnlich ist es mit einer Kamera – man probiert ein bisschen herum und schon entstehen die ersten Bilder. Dieses Verhalten ist auch richtig so. Allerdings solltest Du dir besonders bei einer Kamera nach dem ersten Ausprobieren doch mal die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen. Du wirst garantiert im Handbuch noch einige Hinweise und Tipps finden, auf die Du alleine nicht gekommen wärst.

2. „Von elf bis drei (15Uhr) hat der Fotograf frei.“

Hast Du schon mal von den Begriffenen „goldene Stunde“ und „blaue Stunde“ gehört. Diese Bezeichnen den Zeitraum zum Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang. Während dieser Zeit entstehen für gewöhnlich die besten Bilder weil das Licht besonders schön. Farben wirken so besonders stimmungsvoll und intensiv. Meide hingegen die Mittagszeit – die Sonne steht zu hoch und harte Schlagschatten im Gesicht sind das Ergebnis.

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3. Learning by doing mit der manuellen Kameraeinstellung

Ach wie verführerisch ist doch der Automatik Modus bei Kameras. Das Fotografieren ist super entspannt und das Ergebnis sieht auch prima aus. Zudem gibt es auch noch den Autofokus …
Stop! Wer wirklich Fotografieren lernen will, sollte diese Einstellung nur in Ausnahmen verwenden. Verwende lieber den manuellen Modus „M“. Gerade zu Beginn werden viele Fotos unscharf oder schlecht belichtet sein aber so lernt ihr mit Sicherheit am schnellsten.

4. Die Perspektive auch mal wechseln

Fotografieren muss auch mal unbequem sein. Probiere ungewöhnliche Perspektiven – Insbesondere die Froschperspektive solltest Du näher ins Auge fassen. Generell lohnt es sich auf die Höhe des fotografierten Objektes zu gehen. Also insbesondere bei Tieren und kleinen Kindern solltest Du in die Vertikale wechseln. Aber Achtung: Menschen von unten zu fotografieren sieht häufig nicht besonders vorteilhaft aus 😉

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5. Alle guten Dinge sind 3 – Die Drittelregel

Bei der Drittel-Regel teilst Du dein Bild per Raster in 9 Bereiche. Dafür werden insgesamt 4 Linien gezogen. 2 horizontal und 2 vertikal. Dafür bieten Kameras eigentlich immer Raster in ihren Einstellungen unter dem Namen „Gitterlinien“ an. Das Hauptmotiv wird nun wenn möglich auf die Trennlinie positioniert. Wenn Du beispielsweise einen Sonnenuntergang am Strand fotografierst, wäre der Horizont auf der unteren Querlinie.

Wenn Du diese Tipps beachtest, bist auf einem guten Weg zu richtig schönen Fotos. Und das wichtigste: Dran bleiben!

 

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